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Diese Hunde sind die Chefs auf vier Pfoten
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K lein, weiß und kulleräugig- so eroberte der West Highland White Terrier, kurz "Westie" genannt, die Herzen seiner Fans. Und das sind viele, wie die Rangliste der beliebtesten Hunderassen verrät. D och was fasziniert die Westiefans an dem kleinen Charmeur so sehr, dass sie sich ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen mögen? Was sind seine besondere Wesenszüge, die ihn so besonders liebenswert machen? Treu und anhänglich sei er, sportlich und pfiffig, sagen die einen, lebhaft und gemütig, robust und kompakt sei er, heben die anderen hervor. Und dass Westies in der Regel einen sonnigen Charakter haben, immer gut gelaunt und zu allem bereit sind, darin sind sich seine Anhänger sowieso einig! Weisser Prinz aus rauem Schottland D er Westie ist ein europäischer Hund und wurde zwar bereits 1839 vom Maler Sir Edwin Landseer porträitiert, jedoch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts gezielt gezüchtet. Sir Edward Malcolm of Polltaloch hieß der Mann, der mit der gezielten Zucht weisser Terrier begann, Schottland das Land, in dem dieses historische Ereignis stattfand. Ursprünglich als Erdhund gezüchtet und als fleissiger Begleiter auf der Jagd eingesetzt, fing er so manchem Schotten - und später auch anderen Europäern - Füchse, Otter, Dachse und Kaninchen. Wind - und wasserabweisendes Deckhaar machten aus ihm einen robusten, wetterfesten Jagdgesellen, den so schnell nichts von den Pfoten warf und wirft, eine gesunde Grundnatur, einen perfekten Begleiter für jegliche Outdoor-Aktivitäten. Schnell merkte man, dass in dem Hund nicht nur ein guter Jagdhelfer steckt - und der Kreis seiner Anhänger weitete sich vom exklusiven Jägerkreis auf sportliche Familien und andere Nicht-Jäger aus. 1907 wurde die Rasse als "West Highland White Terrier" vom Kennel Club anerkannt und bereits 1910 hielten die ersten Deutschen den aufgehenden weissen Stern an ihrer Leine. Der "Schotten Terrier", wie er damals gennannt wurde, machte schnell von sich reden. Sehr zum Leidwesen verantwortungsvoller Züchter, die bald bemerken mussten, dass sich der Insider-Tipp zu einem Modehund entwickelte und sich viele selbsternannte Hobby-Züchter und Händler auf die "Produktion" der Gewinn versprechenden Rasse stürzten. Besonders in den 1970er- und 1980er- Jahren nahm der Boom Ausmaße an, die der Rasse nicht gut taten. Wesensmängel und körperliche Defekte entstanden, da viel zu oft ohne Rücksicht auf Herkunft, Gesundheit und Wesen weiter gezüchtet und verkauft wurde. Deswegen gilt gerade und besonders beim Westie das A und O beim Hundekauf: seriöse Züchter wählen und auf gute Herkunft achten, denn nur so ist gewährleistet, dass gesunde und standardgerechte Hunde erworben werden, die sich selbst wohlfühlen und dem Besitzer viel Freude bereiten. Westies haben einen eigenen Kopf W esties gelten als raffiniert und intelligent. Sie lernen schnell - auch, wie sie ihr Herrchen oder Frauchen austricksen können, um ihren eigenen Kopf durchsetzen können. Manche ihrer Kenner schreiben ihnen auch eine gewisse Sturheit zu. So ist die Frage "Wer ist hier der Boss?" schnell gestellt. Und noch schneller beantwortet. Denn der Westie ist bekannt dafür, selbstbewusst und mit eigenem Kopf durchs Leben zu hüpfen. Wenn er könnte wie er wollte..... Dann würde er seine ihm oft nachgesagte Sturheit wohl viel öfter unter Beweis stellen, als manchem seine Halter lieb ist. Doch zum Glück ist diese Charaktereigenschaft bekannt und Abhilfe - gewusst wie - leicht zu schaffen. Klein, aber oho, dieses Sprichwort trifft auch und vor allem auf Westies zu. Denn Angst ist ihnen weitgehend fremd. Und wie heisst es so schön: Frechheit siegt. Das scheinen viele Westies regelrecht verinnerlicht zu haben. Vor grossen Hunden zeigen sie meist wenig Respekt, da müssen schon andere Kaliber aufgefahren werden, um die kleinen Frechdachse zu beeindrucken oder einzuschüchtern. Und so menschenfreundlich sie sind, so wachsam sind sie dennoch. Als Hüter von Haus und Hof zeigen sie unbeliebsamen Besuch sicher an und schlagen Alarm, wenn sie annehmen dass für ihre Menschen Gefahr in Verzug sein könnte. Viele vergessen gerne, dass in dem süssen Knopf ein echtes Terrier-Wesen steckt. Will heißen: ein kleiner Jäger, der gerne jede sich ihm bietende Gelegenheit nützt, um sich mal kurz selbständig zu machen und auf seinen eigenen vier Beinen alleine seine Welt zu erkunden. Sie hören nicht immer gleich und sofort - oder sind schon abgedüst, bevor der verduzte Mensch das Wort an sie richten kann. Also Vorsicht: Ausgebüxt ist er schnell, wenn man ihm nicht rechtzeitig und konsequent beigebracht hat, dass er solche Unarten zu lassen hat. In wildreichen Gebieten sollte die Regel für alle Westies lauten: Ab an die Leine! Westies brauchen viel Beschäftigung E in kleiner wilder also unter der weissen Weste? Ein Rebell, hinter dessen süsser Maske sich ein kleiner, frecher Fratz verbirgt? Manchmal ja,in der Tat. So beschreiben einige seiner Besitzer eine grosse Buddelleidenschaft und Dickköpfigkeit die nicht immer in den Griff zubekommen ist - zumindest dann nicht, wenn man es versäumt hat, rechtzeitig für eine konsequente Erziehung zu sorgen. Fazit: Wie alle Terrier gehört auch der Westie in die Hand verantwortungsvoller Hundebesitzer, die ganz genau wissen, was eine solche Rasse braucht: viel Auslauf, geistige und körperliche Beschäftigung und eine geduldige und liebevolle, aber konsequente Erziehung! Unter diesen Voraussetzungen jedoch wird jeder Westie zu einen Traum von Hund werden, einem Juwel, das einen nicht nur mit einem besonders hübschen Äußeren, sondern auch mit einem vorbildlichen Wesen bezaubert. Schick bis ins Genick E in schönes Fell braucht gute Pflege. Damit aus dem blütenweissen Traum kein verfilzter Srubbelkopf wird, muss das Westie-Fell gebürstet ausgezupft und getrimmt werden! Für viele seiner Anhänger steht fest: Einmal Westie, immer Westie. Man kann sie nur zu gut verstehen, denn die santfen Kulleraugen laden in der Tat zum träumen ein und versprechen etwas, dass die meisten von uns heiß und innig ersehnen: ewige Freundschaft, Liebe und Treue. Dieses Versprechen geben zwar viele Vier- und Zweibeiner - doch bei Westies ist klar: Sie halten ihr Versprechen - komme, was da wolle! © copyright by Gerald Busalt Rassestandard U rsprungsland: Schottland-England Allgemeines Erscheinungsbild: Kräftig gebaut, tiefe Brust und weit nach hinten reichende Rippen, ebener Rücken, kraftvolle Hinterhand mit muskulösen Läufen, die in hohem Maße eine großartige Verbindung von Kraft und Aktivität zum Ausdruck bringt. Charakteristika: Klein, aktiv, unerschrocken, robust, mit beträchtlichem Selbstvertrauen ausgestattet und einem Auftreten, das Raubzeugschärfe erkennen lässt. Wesen: Wachsam, fröhlich, mutig, selbstbewusst, aber sehr freundlich. Kopf und Schädel: Schädel leicht gewölbt, Stirnpartie mit glattem Konturen, Oberkopf vom Ohrenansatz zu den Augen hin nur geringfügig schmaler werdend, Abstand zwischen Hinterhauptbein und Augen geringfügig größer als die Länge des Vorgesichts, Kopf reichlich mit Haar bewachsen und im rechten Winkel oder weniger zur Halsachse getragen, Kopf sollte nicht vorgestreckt getragen werden. Vorgesicht von den Augen zur Schnauzenspitze allmählich schmaler werdend. Deutlicher Stop, gebildet aus starken Wülsten der Stirnknochen, die unmittelbar oberhalb der Augen etwas vorstehen und zwischen den Augen eine leichte Vertiefung aufweisen. Vorgesicht unter den Augen nicht eingefallen oder stark abfallend, sondern gut ausgefüllt. Kiefer kräftig und von gleicher Stärke, Nase schwarz und ziemlich groß, mit dem übrigen Fang eine fließende Linie bildend, Nase nicht spitz vorstehend. Augen: Weit voneinander angeordnet, mittelgroß, nicht groß und rund, so dunkel wie möglich, etwas tief sitzend, wachsam und intelligent, unter buschigen Augenbrauen hervorlugend, dies bewirkt einen durchdringenden Blick. Helle Augen höchst unerwünscht. Ohren: Klein, aufrecht und sicher getragen, in einer deutlichen Spitze endend. Weder zu weit auseinander noch zu dicht zusammenstehend. Haar kurz und glatt, Ohrenspitzen ohne jegliche Befransung. Runde breite, große oder dicke Ohren sowie solche mit übermäßig üppiger Behaarung sind nicht erwünscht. Gebiss: Zwischen den Fangzähnen so breit, wie es mit dem verlangten Ausdruck von Raubzeugschärfe vereinbar ist. Die Zähne sind im Verhältnis zur Größe des Hundes groß, mit regelmäßigem Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Hals: Lang genug ,um die geforderte Kopfhaltung zu ermöglichen, muskulös, zum Ansatz hin allmählich breiter werdend ,wodurch der Hals übergangslos in die gut zurückliegenden Schultern einmündet. Vorhand: Schulter schräg zurückliegend. Schulterblätter breit und eng am Brustkorb anliegend. Buggelenk gut nach vorne gelagert, eng anliegende Ellenbogen, wodurch eine freie Bewegung der Vorderläufe parallel zur Körperachse ermöglicht wird. Vorderläufe kurz, muskulös und gerade, dicht mit kurzem Haar bewachsen. Gebäude: Kompakt, Rücken eben, mit breiter, kräftiger Lendenpartie, Brust tief, Rippen in der oberen Hälfte gebogen, dass die Körperseiten abgeflacht wirken. Hintere Rippen weit zurückreichen, Abstand zwischen der letzten Rippe und der Hinterhand so kurz, wie es mit einer freien Bewegung vereinbar ist. Hinterhand: Kräftig, muskulös und im oberen Teil breit. Läufe kurz, muskulös, mit starken Sehnen. Schenkel stark bemuskelt und nicht zu weit auseinander stehend. Sprunggelenk gut gewinkelt und gut unter den Körper gestellt, in Stand und Bewegung ziemlich dicht nebeneinander, Steile oder schwache Sprunggelenke äußerst unerwünscht. Pfoten: Vorderpfoten größer als die hinteren, rund, von angemessener Größe, kräftig, mit dick gepolsterten Ballen, mit kurzem Haar bedeckt. Die Hinterpfoten sind kleiner und haben auch dick gepolsterte Ballen. Unterseiten der Ballen und Nägel vorzugsweise schwarz. Rute: 13 - 15cm lang, mit Haar bedeckt, ohne Befederung, gerade und forsch, nicht lustig oder über den Rücken gezogen getragen. Eine lange Rute ist nicht erwünscht, Ruten dürfen auf gar keinen Fall kopiert werden. Gangart/Bewegung: frei, gerade und rundherum flüssig. Die Vorderläufe werden aus der Schulter heraus raumgreifend nach vorne bewegt. Bewegung der Hinterhand frei, kraftvoll und nahe nebeneinander. Sehr biegsame Knie- und Sprunggelenke und gut unter den Körper greifende Sprunggelenke bewirken den Schub. Steife, stelzige Bewegungen der Hinterhand und Kuhhessigkeit äußerst unerwünscht. Haarkleid: Doppeltes Haarkleid. Das Deckhaar besteht aus 5 cm langem harschen Haar ohne jegliches Zeichen von Locken. Unterwolle pelzartig, kurz, weich und dicht. Farbe: Weiß. Größe: Schulterhöhe 28 - 30cm, auf keinen Fall größer. Herkunft: Wie der Name der Rasse "West Highland White Terrier" schon verrät, stand die Wiege dieses Terriers in den westlichen Schottischen Highlands
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