E XCELLENC E
T rimmen und P flege
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V orab: Ein Westie sollte immer standardgerecht getrimmt sein und auch seiner Rasse entsprechend aussehen! Es werden besonders am Kopf und am Bauchfell, zum Leid des gesamten Erscheinungsbildes Fehler begangen. I hr Westie soll schön, gepflegt und gesund aussehen. Sie haben es durch die richtige Pflege in der Hand, das Ihr Hund sich wohlfühlt. B eim West - Highland - White - Terrier ist die Fellpflege deutlich aufwendiger als bei vielen kurzhaarigen Rassen. D as zweischichtige Haar muss mindestens 3 - 4 mal pro Woche gründlich gekämmt und gebürstet werden. Für diese Prozedur sollte man schon dem Welpen angewöhnen ruhig auf einem dafür geeigneten Tisch zu stehen. Auch für das 3 bis 4malige Trimmen im Jahr ist es wichtig, das der Hund die Pflege auf dem Tisch schon kennt. M an beginnt also mit dem groben Kamm die Haarpracht zu entwirren und zu glätten. Besonders wichtig für die Pflege unserer "Westies" ist auch der sogenannte Terrierstriegel. Das ist eine Bürste mit gebogenen Metallzähnen, die man möglichst groß kauft. Beim Durchbürsten mit diesem Striegel entfernt man gleichzeitig den größten Teil der toten Unterwolle, die beim Hund zu Juckreiz oder zu Schuppenbildung führen kann. Beim Kämmen und Striegeln darf man die schwer erreichbaren Stellen wie Achseln, Innenschenkel und hinter den Ohren nicht vergessen. Auch das Kopfhaar muss gründlich durchgekämmt werden. B ei der Fellpflege sollte man es zur Gewohnheit werden lassen auch andere notwendige Pflegemaßnahmen durchzuführen: E s wird in die Ohren gesehen und evtl. Haar aus dem Gehörgang gezupft. Die Augen überprüft man auf Rötungen oder Sekret und wischt sie ggf. mit einem feuchten Tuch aus. Dabei kann man auch die Haare die in Richtung Auge wachsen wegschneiden. (Dabei die Spitze der Schere immer vom Auge weg halten!!!) A uch die Zähne sollten regelmäßig auf Zahnstein kontrolliert werden. Bei manchen Hunden können Sie durch Zähneputzen vorbeugen, aber das verhütet den Zahnstein nicht völlig. Bei deutlichem Zahnstein muss dieser vom Tierarzt entfernt werden. D ann sollten Sie sich die Pfoten Ihres Hundes ansehen. Lange Haare zwischen den Ballen oder Verfilzungen sind herauszuschneiden. Danach kann man die Haare um die Pfoten herum kurz schneiden ( bis zum Boden) D adurch bringt der Hund weniger Schmutz ins Haus und im Winter können nicht so viel Schnee- oder Eisklumpen daran hängen bleiben. W enn Ihr Hund zu spröden Ballen neigt, kann man diese mit Ringelblumensalbe oder Melkfett behandeln. A uch die Aftergegend sollte immer kurz gehalten werden. Es ist so hygienischer und kann im Notfall leichter abgewischt werden. B ei Rüden sollte man ab und zu eine "Unterbodenwäsche" vornehmen. Das heißt, das die Region, die durch Urin verschmutzt sein kann, gewaschen wird. M it der wöchentlichen Pflege sind Sie nun fertig. Ganz wichtig ist auch, das sie Ihren Hund regelmäßig entwurmen. (Wenn Kontakt zu Kindern besteht 4 mal im Jahr. Aber auf jeden Fall alle 1/2 Jahr, bei Hündinnen immer nach der Läufigkeit) D ann sollten Sie an den Impfschutz für Ihren Hund denken. Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber die Erfahrung belehrt einen immer wieder des Besseren. Ein mal im Jahr ist eine 6-fach Impfung zu empfehlen. Da, wo es verstärkt Zecken gibt und wenn Ihr Hund dafür anfällig ist, sollte noch eine Impfung gegen Borilliose dazu kommen. G anz besonders wichtig für den Westie ist, das er regelmäßig (ca. 4 mal pro Jahr) getrimmt wird. Das Trimmen erledigt in der Regel der Züchter Ihres Westies. Bitte gehen Sie mit ihrem Hund in keinen Hundesalon in dem alle Rassen frisiert werden. In den meisten Fällen bekommen Sie einen geschorenen, wie einen Pudel oder wie einen Schnauzer zurechtgemachten Hund wieder. Der Westie muss gezupft werden. Das heißt lose Unterwolle wird entfernt und das alte Deckhaar wird ausgezupft. Keine Angst, das tut Ihrem Hund nicht weh. Anderer Rassen verlieren dieses tote Haar mehr oder weniger auf dem Teppich oder Sofa. Der Westie haart nicht. Es muss ihm aber dafür die Gelegenheit zu einem Fellwechsel gegeben werden. Wird das tote Haar nur oben abgeschnitten, wird das Fell mit der Zeit glanzlos, watteweich und stumpf. Weil der Hund dann völlig zuwächst kratzt er sich auffallend mehr. Also immer Trimmen lassen. Bleiben Sie immer das erste Mal dabei und sehen Sie Sich an, was die Frisöse mit Ihrem Hund macht und wie er dort behandelt wird. Kommt er an einen Galgen? Ist die Frisöse ungeduldig oder nervös? Gerade bei einem jungen Hund sollten Sie darauf achten, das der Hundfrisör sein Handwerk versteht und ruhig und freundlich auf den Hund eingeht. Dabei darf man sich natürlich Frechheiten oder gar Beißen nicht gefallen lassen. Die Frisöse wird Ihnen danken, wenn der Hund daran gewöhnt ist, sich auch mal unbequeme Dinge gefallen zu lassen. N ehmen Sie sich für das Trimmen unbedingt die Zeit. Nur dann ist gewährleistet, das der Hund wieder im rassetypischer Erscheinung auftreten kann und vor allem nicht haart. Das Trimmen hat also nicht nur modische Gründe sondern es dient auch der Gesundheitspflege. Ganz nebenbei kann man sich mit seinem Züchter bzw. einem von ihm empfohlenen Hundefrisör über die kleinen oder etwas größeren Probleme oder Fragen unterhalten, die mit der Zeit aufkommen. Gewissenhafte Züchter freuen sich immer, so ihren Nachwuchs aufwachsen zu sehen und Vergleiche zu anderen Hunden machen zu können. B eachten Sie all das, so wird es Ihnen Ihr Hund mit Gesundheit, glänzendem Fell und Lebendigkeit danken!!!!!
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